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ALLGEMEINE INFORMATIONENWAS IST BILDUNGSURLAUB? Bildungsurlaub ist eine besondere Form des Urlaubs, die der allgemeinen, beruflichen, kulturellen oder auch politischen Bildung dient. Laut Gesetz haben Arbeitnehmer im Allgemeinen die Möglichkeit, eine Woche pro Jahr (bzw. alle zwei Jahre zehn Tage)* Urlaub zu nehmen, um sich individuell fortzubilden. In diesen zehn Tagen beziehen sie weiterhin ihr reguläres Gehalt und diese Tage werden normalerweise auch nicht von der Urlaubszeit abgezogen. Was wäre denn besser als an einer Sprachschule in Costa Rica für 1 oder 2 Wochen Spanisch zu lernen und weiterhin vom Chef bezahlt zu werden? Bei uns ist das möglich! Sie können eine neue Sprache lernen und haben gleichzeitig genügend Zeit Costa Rica zu erleben und zu erkunden. Sprachen-Bildungsurlaube im Ausland sind sehr beliebt. Eine Sprache direkt an der "Quelle" zu lernen ist naturgemäß reizvoll und auch viel einfacher. Zum Beispiel wohnen die meisten unserer Kursteilteilnehmer bei Gastfamilien, wo Sie auch abends Ihr Spanisch üben und verbessern können. * teilweise abweichend in einzelnen Bundesländern (u.a. Ausnahmen, Abweichungen, Sonderregelungen)
HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN ZUM THEMA BILDUNGSURLAUB: Warum – wieso – weshalb ... gibt es eigentlich Bildungsurlaub? "Gelernt ist gelernt" lautet eine alte Redensart – und sie ist heute schlichtweg falsch. Wissen altert und verliert oft seine Gültigkeit oder Bedeutsamkeit. Wer sich auf irgendwann einmal Gelerntes verlässt, erfährt in der Arbeitswelt schnell seine Grenzen. Kaum gibt es ein Arbeitsfeld, in dem nicht immer wieder neue technische, organisatorische oder kommunikative Kompetenzen gefordert sind. Kompetenzen, die Berufstätige neu erwerben oder auffrischen müssen, um "up to date" zu bleiben. Mit dem Bildungsurlaub fördert der Staat die Initiative von Arbeitnehmern zum lebenslangen Lernen. Eine Woche lang* lernen, neue Erkenntnisse gewinnen – beurlaubt von der Arbeit, (daher übrigens der Name Bildungsurlaub – mit Erholungsurlaub hat er nichts zu tun). Die Kosten teilen sich Arbeitnehmer (Kursgebühren) und Arbeitgeber (Lohnfortzahlung)*. Denn beide profitieren vom Knowhow-Zuwachs: der Arbeitgeber durch das neu erworbene Wissen, das dem Unternehmen zur Verfügung steht; der Arbeitnehmer durch die Gewissheit, auf diese Weise auch mit zunehmendem Lebensalter fachlich auf aktuellem Stand zu sein. Anders als bei vielen anderen Förderinstrumenten können Arbeitnehmer beim Bildungsurlaub (mit Einschränkungen) selbst die inhaltlichen Schwerpunkte ihrer Weiterbildung festlegen. * teilweise abweichend in einzelnen Bundesländern (u.a. Ausnahmen, Abweichungen, Sonderregelungen)
Wie viel Bildungsurlaub kann ich nehmen? Im Allgemeinen hat jeder Arbeitnehmer, der mindestens sechs Monate in einem Unternehmen vollzeitbeschäftigt ist, Anspruch auf eine Woche (fünf Arbeitstage) Bildungsurlaub pro Kalenderjahr. Bitte, erkundigen Sie sich aber wie viel Ihnen in Ihrer Situation in Ihrem Bundesland zu steht, da zahlreiche Einschränkungen, Sonderfälle, zusätzliche Bedingungen wie Beschäftigungsdauer, Betriebsgröße bestehen.
Zusammenfassung und Übertragung von Bildungsurlaub-Ansprüchen übers Jahr wie funktioniert das? Gibt es eine Opportunität für einen verlängerten Bildungsurlaub? Im Allgemeinen ist es möglich einen 2-wöchigen Bildungsurlaub zu belegen. Hierfür müssen Sie Ihren Anspruch auf Bildungsurlaub von einem Jahr auf das nächste übertragen. Diesen Wunsch der Zusammenziehung von zwei Perioden müssen Sie Ihrer Firma rechtzeitig und schriftlich zum Jahreswechsel mitteilen. Wieder müssen wir Sie darauf hinweisen, dass jedes Bundesland verschiedene Regeln bzw. Fristen besitzt und dass Sie einen Blick in das Gesetz Ihres Bundeslandes werfen sollten, um zu sehen, ob ein 2-wöchiger Kurs für Sie möglich ist und unter welchen Bedingungen. Häufig kann man aber auch an einem mehrwöchigen Bildungsurlaubskurs teilnehmen und dafür nur einen Teil der Wochen als Bildungsurlaub beim Arbeitgeber geltend machen. Wir können das auf jeden Fall für Sie bei CPI organisieren.
Kann ich mir selbst aussuchen an welcher Bildungsurlaubsveranstaltung ich teilnehmen will? Nur Sie alleine entscheiden, an welchem Bildungsurlaub Sie teilnehmen möchten. Ausschlaggebend für Ihren Arbeitgeber ist lediglich, dass die Veranstaltung den Richtlinien entsprechend anerkannt ist. Tatsächlich hat Ihr Arbeitgeber – unabhängig von den Landesgesetzen – einen Anspruch darauf, dass auch er etwas von Ihrer Fortbildung hat ("Mindestnutzen"). Das hat das Bundesarbeitsgericht so festgelegt, und das ist ja auch verständlich, da Ihr Arbeitgeber den Lohn während Ihrer Bildungsurlaubsveranstaltung fortzahlen muss.
Ihr Arbeitgeber lehnt ihren Antrag ab, weil die Bildungsurlaubsveranstaltung ihm für Ihren Arbeitsplatz nicht nützlich erscheint. Was nun? Der Arbeitgeber kann den Bildungsurlaub nicht pauschal ablehnen. Tatsächlich hat Ihr Arbeitgeber – unabhängig von den Landesgesetzen – einen Anspruch darauf, dass auch er etwas von Ihrer Fortbildung hat ("Mindestnutzen"). Das hat das Bundesarbeitsgericht so festgelegt, und das ist ja auch verständlich, da Ihr Arbeitgeber den Lohn während Ihrer Bildungsurlaubsveranstaltung fortzahlen muss. Interessengeleitet legt ein Arbeitgeber die Latte für den Nutzen gern höher als ein Arbeitnehmer. Der Begriff Mindestnutzen deutet aber schon an, dass es nicht um die tägliche Anwendbarkeit gehen muss. Auch die perspektivische Weiterentwicklung Ihres beruflichen Werdegangs darf in Ihre Seminarwahl einfließen. Gern bemüht wird das Beispiel der Krankenschwester, die Türkisch lernen will: die gelegentliche Erfordernis, einen türkischsprachigen Patienten zu betreuen, kann als Mindestnutzen gedeutet werden. Auch muss man sich vor Augen halten, dass die Kosten der Bildungsurlaubsveranstaltung selbst vom Arbeitnehmer getragen werden. Ginge es ausschließlich um eine aus Sicht des Arbeitgebers notwendige Weiterbildung, bestünde dazu ja kein Anlass. Letztlich geht es aber immer um die Beurteilung eines Einzelfalles. Hier kann Ihnen möglicherweise der Betriebsrat helfen oder auch ein Fachanwalt.
Kann ich für eine Sprachreise Bildungsurlaub nehmen? Natürlich, sonst würden wir (CPI) ja keine Bildungsurlaubskurse anbieten.Sprachen-Bildungsurlaube im Ausland sind sehr beliebt. Eine Sprache direkt an der "Quelle" zu lernen ist naturgemäß reizvoll und auch viel einfacher. Zum Beispiel wohnen die meisten unserer Kursteilteilnehmer bei Gastfamilien, wo Sie auch abends Ihr Spanisch üben und verbessern können. Wichtig ist nur, dass Ihr Sprachkurs als eine Bildungsurlaubveranstaltung anerkannt ist, was leider nicht immer der Fall ist. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie bei einem Sprachkurs, der Ihnen zusagt, nach der Anerkennung fragen. Viele Sprachschulen sind darauf eingestellt und kennen das Verfahren. Sie werden also problemlos die gewünschten Unterlagen erhalten. Wir (CPI) sind offiziell anerkannt und empfohlen von:
Wo kann ich zusätzliche Bildungsurlaub-Info finden? www.de.wikipedia.org/wiki/Bildungsurlaub www.bildungsurlaub-sprachkurs.de Info nach Bundesländern: www.bildungsurlaub.de Internet-Quellen (URL): www.bildungsurlaub-sprachkurs.de www.de.wikipedia.org/wiki/Bildungsurlaub |
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